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ie letzten beiden Wochen verliefen für mich völlig unterschiedlich. Teilweise drohte sogar mein Vorhaben zu scheitern – oder sagen wir, ich hatte das Gefühl, dass es scheitern könnte. Ja, das Gewicht ging sogar wieder hoch und drohte meine bisherigen Erfolge zu negieren. Entsprechend gelaunt war ich natürlich und hatte deswegen keine große Lust zu schreiben. Dabei gehören solche Momente wohl auch dazu – „Jetzt lasse ich die Pfunde purzeln“ ist eben „nur“ das erklärte Ziel …

… und der Weg dahin „steinig und schwer“. Zumindest sollte ich mich damit abfinden, dass es auch immer mal wieder Rückschläge gibt. Ich darf eben nur nicht das Ziel aus den Augen verlieren und mich nicht entmutigen lassen. Es wird schon und die Erfolge werden mittlerweile schließlich auch sichtbar. Damit aber nun zur kurzen Zusammfassung der Woche, schließlich möchtet Ihr doch sicherlich wissen, wie es mir mit dem weitgehenden Verzicht auf Kohlenhydrate ergeht?

Die zweite Woche – Bad Days

Mir geht es nicht wirklich gut. Irgendwie ist seit dem Wochenende der Wurm drin. Ich kann es nur nicht in Worte fassen. Dabei fühle ich mich körperlich, seit dem ich auf Kohlenhydrate verzichte doch viel fitter und bei weitem nicht so aufgedunsen. Es ist aber auch eben alles viel mehr seelisch. Ich bin extrem unleidlich. Könnte teilweise die Decke hochgehen und schnapp mir alles was irgendwie süß und/oder aus Schokolade ist.

Könnte ich „sie“ haben – könnte man meinen ich hätte meine „Tage“. Da es aber körperlich völlig ausgeschlossen ist, muss es irgendetwas anderes sein. Die Quittung für das Wochenende bekomme ich am Montag auf der Waage – 99,3 kg – *schluck* – Ich war doch auf einem guten Weg und nun bringe ich alles in Gefahr! Es darf jetzt nur nicht wieder über die „magische“ 100 kg Grenze gehen. Panik macht sich in mir breit und ich bin damit beschäftigt die restliche Woche die Eskapaden vom Wochenende in den Griff zu bekommen

Was mir zum Glück auch ab Donnerstag endlich wieder gelingt. Vielleicht ist es auch die Aussicht, dass wir am Wochenende Besuch bekommen – welcher mir positiven Rückenwind gibt. Die Zahlen auf der Waage sinken auf jeden Fall wieder langsam. Doch den alten Stand vor einer Woche schaffe ich trotz Schadensbegrenzung nicht wieder herzustellen. 300 Gramm mehr sind es dann am Ende. – 98,5 kg

Die dritte Woche – Good Days

Mit dem schönen Wochenende im Rücken starte ich in die neue Woche. Mir geht es allgemein eindeutig besser. Ich bin ausgeglichener und greife weniger zu irgendwelchen „Kalorien-bomben“ – Das Tief scheint überstanden zu sein, auch wenn es mir wieder bewusst macht, dass ich wesentlich häufiger etwas unternehmen sollte um auf andere Gedanken zu kommen.

Wie dem auch sei, die Zahlen auf der Waage gehen weiter konstant nach unten. Das Beste – am Freitag schaffe ich es das erste mal unter die 97 kg Marke zu kommen. Wahnsinn! Nicht mehr viel und ich kratze an den 10 kg weniger seit November.  Auf diesen Erfolg gönnte ich mir am Samstag etwas mehr .. und dummerweise etwas mit Kohlenhydraten und viel fett (Kartoffeltaschen).

Doch ganz ehrlich, das Leben kann auch nicht nur aus Verzicht bestehen. Ich möchte schließlich erfolgreich dauerhaft mein Gewicht reduzieren und nicht am Ende völlig frustriert sein, weil ich mir nichts gönnen darf. Dass ich dann am Sonntag mit – 97,4 kg –  wieder leicht über dem Erfolg von Freitag bin, macht mir also nicht viel. Mit etwas mehr als ein Kilogramm weniger war die Woche doch erfolgreich. Worauf ich mir am Sonntag gleich ein paar Kleidungsstücke bei EMP bestellt habe.

Stand bis jetzt: -8,2 kg

Liebe Grüße
Ellen