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ahnsinn !! 6 Monate Hormonersatztherapie liegen nun schon hinter mir. 6 Monate = ein halbes Jahr! Und was sich in diesem halben Jahr alles verändert hat. So direkt bekomme ich das selber ja gar nicht mit, aber wir haben uns letzten Bilder angeschaut, die ein Jahr alt waren. Ich kann nur sagen „Oh mein Gott“ – Wie hab ich da ausgeschaut. Geisterbahn lässt grüssen. Was für mich damals noch völlig Okay war geht heute gar nicht mehr. Ich denke meine Ansprüche an mich selber sind einfach mit der Veränderung meines Äußeren gewachsen. Aber mal ehrlich die Hormone haben auch wirklich ganze Arbeit geleistet. Hoffentlich sind die noch lange nicht fertig.

Ich habe unten mal wieder ein aktuelles Foto von mir hinzugefügt um Euch zu zeigen, wie Dir aktuelle Stand der Dinge rein optisch ist. Ich finde das Gesicht ist eindeutig viel weicher geworden – von der Haut will ich gar nicht reden. Ach ja, und die Bartepilation hilft auch extrem viel. (Daher nochmal Dank an Petra von Hairfree aus Roßtal) – Nur könnt Ihr mich für blöd halten! Man liest ja immer wieder die Barthaare würden nicht weniger werden durch die Hormontherapie. Ich habe trotzdem das Gefühl, dass sich auch da etwas getan hat. Wenn nicht weniger, dann wachsen die Barthaare auf jeden Fall langsamer.

Ähnlich schaut es mit der Körperbehaarung aus. So hatte ich ursprünglich ein paar einzelne Haare auf der Brust, welche nun fast komplett verschwunden oder wesentlich dünner geworden sind. Die Brustwarzenhöfe selbst sind deutlich dunkler und größer geworden. Die Haare drum herum sind fast komplett weg. Ähnlich schaut es am Bauch aus, dort ist aber leider auf Grund der Menge noch viel zu viel da – Mein Entschluss steht allerdings bereits ! Ich werde sie mir bei Gelegenheit auch mit IPL weg blitzen lassen.

Die Brust selber hat glücklicherweise schon wieder einen Schub gemacht, so dass meine Konturen immer mehr an weiblichen Form gewinnen. Na ja, meine BH’s (85B) fühle ich bereits ganz gut aus. Zwar ist noch etwas Luft – aber es ist schön dass da endlich etwas ist. Und nein es ist kein Fettgewebe. Dafür fühlt sie sich viel zu fest an. Ich glaub das was ich beim Abtasten spüre ist dann das Drüsengewebe ?  (Oberbrustweite 110cm)

Aber damit nicht genug, die Fettverteilung ist gerade dabei sich total zu verschieben. Merken tue ich dass, weil meine Körperform (110-90-105) jetzt definitiv wie ein Stundenglas ausschaut und das obwohl ich nicht gerade die dünnste bin. Womit ich mal wieder bei meinem Problem bin.. Ich wiege zu viel. Ich hab an den Feiertagen wohl wesentlich mehr über die Stränge geschlagen als ich wollte. Mein Mittel dagegen – Wieder bewusster Essen und wieder mit dem Laufen anfangen. Meine Kondition ist total am Boden. Ich hab aber ein Ziel und dafür will ich dies Jahr kämpfen. Mindestens 10 kg sollen nochmal runter. Vielleicht auch etwas mehr, dann bin ich das erste Mal überhaupt unter 80 .. Ein kleiner Traum und ein großes Ziel!

So, kommen wir zu den Blutwerten. Nein, ich habe keine neuen Werte – Auch wenn ich letzte Woche in der Endokrinologie war. Aber anscheinend ist dort irgendetwas schief gelaufen, denn der gemessene Östrogenspiegel war sowas von erhöht, dass ich eigentlich hier schon gar nicht mehr sitzen sollte. Thema Östrogendominanz. Mit zwei Packungen Sisare Gel am Tag doch echt unwahrscheinlich. Also mal wieder alles für den Müll. Falls sich jemand fragt was so eine Dominanz für Auswirkungen haben könnte hier eine paar mögliche Anzeichen: Depressionen, Haarausfall, Zucker, Herzprobleme, Nierenprobleme, Schwindel, Schlafstörungen, und und und .. Mir geht es allerdings blendend. Was mich wirklich zur Vermutung führt, dass mit der Blutprobe doch etwas schief gelaufen sein muss. Übrigens ist der Arzt der Endokrinologie der gleichen Auffassung. Also wieder heißt es warten, bis ich korrekte Werte bekomme .. Nächster Termin ist allerdings erst im April .. alles andere als optimal. Wie es dem auch sei.. Die Hormone tun ihre Wirkung, mir geht es gut, was will ich eigentlich mehr ?f

Liebe Grüße
Ellen

Stand nach 6 Monate Hormonersatztherapie